Basler Madrigalisten: Wettbewerb Chordirigieren

Abschlusskonzert

Künstlerhaus Boswil

 

ensemble für neue musik zürich: nachrichten #1 – Tupinambá in Hildweinsreuth

„Euro, popeia, was raschelt im Klo?“ Anke blickt auf, unterbricht ihre – auch in der Oberpfalz verbreiteten – Arbeit am Grossen Vergessenvermessen und geht nachschauen: Ein Abend mit viel Musik und Stimme.

Daniel Mouthon: Text und Stimme
Leslie Leon: Stimme
Tobias Meier: Saxophon, Spielorgel, DeviceNicola
Romanò: Cello, Utensilien, Stimme
Lorenz Haas: Schlagzeug, Stimme

Nach einer kompositorischen Vorlage von Hanspeter Frehner (Collage 3).

Zürich Atelier für Kunst und Philosophie

Ensemble Astraia: Three Voices

dimiko Konzerte, K-Haus, Basel

Morton Feldman Three Voices (1982, Ausschnitte)

Vokalwerke aus Mittelalter und Renaissance (Hildegard von Bingen, John Dowland…)

Nadine Nenning, Sopran
Barbara Schingnitz, Mezzosopran
Leslie Leon, Mezzosopran

Dauer: ca. 35 Min.       

In seinem rund fünfzigminütigen Vokalwerk Three Voices (1982) lässt der US-amerikanische Komponist Morton Feldman eine Frauenstimme vor Publikum singen, die anderen beiden Stimmen werden per Tonspur zugespielt. Von Anfang an war Feldman selbst aber auch für eine Interpretation ohne aufgezeichnete Spur, also für eine direkte Wiedergabe durch drei gesungene Frauenstimmen offen, da die Tonspur nicht mit Verfremdung arbeitet. So bleibt der hauptsächliche klangliche Effekt von Feldmans Werk auch in einer kompletten Live-Performance bestehen: Sich überlagernde Patterns, minimale Verrückungen, die den Höreindruck von Repetition und stetiger Variation gleichermassen erzeugen, Klangcluster, die in der Konstellation harmonisch zeitgenössisch sind, doch zuweilen an frühe homophone vokale Mehrstimmigkeit erinnern.

Das auch heute noch überaus aktuelle Stück ist dabei nicht wortlos. Ihm liegen zwei Verse des Gedichts „Wind“ zugrunde, das Frank O`Hara Feldman gewidmet hat: „Who’d have thought / that snow falls“ und „snow whirled / nothing ever fell“. Doch der Text fügt sich so in das musikalische Gefüge aus Wiederholung und Veränderung, dass den Hörern zwar Silben und auch Wortzusammenhänge aufscheinen, die Verse selbst aber hinter der klanglichen Nutzung der Sprache innerhalb der Musik zurücktreten. Das „Schneetreiben“ zeigt sich als akustische Kontemplation, als Dauerschwebezustand der Musik.

Ensemble Astraia präsentiert Feldmans für die zeitgenössische Musik so ikonische Werk Three Voices bewusst als Live-Trio und collagiert es mit Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance. So loten die Interpretinnen epochenübergreifende kompositorische Mittel wie Positionierungen im Raum, Echo, Imitation, Variation, Kontrast und Einheit akustisch aus. Der Fokus des Konzepts auf Abschnitte des Feldman-Werks und deren Gegenüberstellung mit Musik aus früher Mehrstimmigkeit erlaubt so eine Neudeutung im Sinne einer musikalischen Meditation von Klangraum und Raumklang, in die Interpretinnen wie Publikum eintauchen.

Konzerte bei Schleiermacher

Vokalmusik aus italienischen Salons

Leslie Leon, Mezzosopran
Raminta Lampsatis, Klavier

Im historischen Ensemble des Schleiermacherhauses, Taubenstr. 3, 10117 Berlin.

Bei Friedrich Schleiermacher, einem der bedeutendsten Theologen, Philosophen und Kirchenpolitiker des 19. Jahrhunderts, waren Salons gesellig-geistvolle Orte des Austauschs und Erlebens von Poesie, Musik, Malerei und Wissenschaft. Das Erleben solcher Künste hat viel mit religiösem Erleben zu tun, wecken sie „Sinn und Geschmack fürs Unendliche“. Diese Tradition greifen wir auf und öffnen sie für unsere Zeit. Herzlich willkommen!

UA: The cycle of peace

Basilika Kloster Mariastein

Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Spiegel unserer Zeit. Eine Uraufführung von Jessica Ulusoy-Horsley.

Basler Madrigalisten
Vera Schnider
Harfe
Raphael Immoos Leitung

Die britisch-schweizerische Komponistin Jessica Ulusoy-Horsley widmet sich in ihrem Schaffen mystischen Texten aus verschiedenen Weltreligionen und sucht darin nach zeitlosen Resonanzen. In ihrem 2026 zur Uraufführung gelangenden neuen Werk The Cycle of Peace – komponiert für 18 Singstimmen, Harfe und Kuhglocken – stehen die Themen Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Zentrum.

Dies inspirierte die Basler Madrigalisten zu einem ergänzenden Zyklus im zweiten Konzertteil. Hier begegnen sich Chorwerke verschiedener Epochen, die mit Texten aus dem Hohelied Salomos, aus Psalmen und Evangelien denselben grossen Themen nachspüren. Vertonungen von Melchior Franck, Heinrich Schütz, Maurice Duruflé oder Knut Nystedt schaffen eine Verbindung zwischen der frühbarocken Bildsprache und einer modernen, spirituellen Klangwelt.

UA: The cycle of peace

Kirche St. Katharinen, Horw

Basler Madrigalisten
Vera Schnider
Harfe
Raphael Immoos Leitung

Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Spiegel unserer Zeit. Eine Uraufführung von Jessica Ulusoy-Horsley.

Die britisch-schweizerische Komponistin Jessica Ulusoy-Horsley widmet sich in ihrem Schaffen mystischen Texten aus verschiedenen Weltreligionen und sucht darin nach zeitlosen Resonanzen. In ihrem 2026 zur Uraufführung gelangenden neuen Werk The Cycle of Peace – komponiert für 18 Singstimmen, Harfe und Kuhglocken – stehen die Themen Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Zentrum.

Dies inspirierte die Basler Madrigalisten zu einem ergänzenden Zyklus im zweiten Konzertteil. Hier begegnen sich Chorwerke verschiedener Epochen, die mit Texten aus dem Hohelied Salomos, aus Psalmen und Evangelien denselben grossen Themen nachspüren. Vertonungen von Melchior Franck, Heinrich Schütz, Maurice Duruflé oder Knut Nystedt schaffen eine Verbindung zwischen der frühbarocken Bildsprache und einer modernen, spirituellen Klangwelt.

UA: The cycle of peace

Kirche Dreifaltigkeit, Bern

Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Spiegel unserer Zeit. Eine Uraufführung von Jessica Ulusoy-Horsley.

Basler Madrigalisten
Vera Schnider
Harfe
Raphael Immoos Leitung

Die britisch-schweizerische Komponistin Jessica Ulusoy-Horsley widmet sich in ihrem Schaffen mystischen Texten aus verschiedenen Weltreligionen und sucht darin nach zeitlosen Resonanzen. In ihrem 2026 zur Uraufführung gelangenden neuen Werk The Cycle of Peace – komponiert für 18 Singstimmen, Harfe und Kuhglocken – stehen die Themen Versöhnung, Liebe und Hoffnung im Zentrum.

Dies inspirierte die Basler Madrigalisten zu einem ergänzenden Zyklus im zweiten Konzertteil. Hier begegnen sich Chorwerke verschiedener Epochen, die mit Texten aus dem Hohelied Salomos, aus Psalmen und Evangelien denselben grossen Themen nachspüren. Vertonungen von Melchior Franck, Heinrich Schütz, Maurice Duruflé oder Knut Nystedt schaffen eine Verbindung zwischen der frühbarocken Bildsprache und einer modernen, spirituellen Klangwelt.

Theater Luzern: Die Zauberflöte

Luzerner Theater

zur Produktion
Tamino wird von einer Schlange bedroht und fällt vor Schreck erst einmal in Ohnmacht. Die sternflammende Königin der Nacht lässt ihn durch ihre drei Damen retten und vertraut ihm eine noch grössere Rettungsaufgabe an: ihre Tochter Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Begleitet von dem lustigen Vogelfänger Papageno und ausgestattet mit einer Zauberflöte und einem Zauberglöckchen, beginnt für Tamino eine Reise, in der es gleich mehrere Prüfungen zu bestehen und Lebensweisheit zu gewinnen gilt.

Die 1791 in Wien als letzte von Mozarts Opern uraufgeführte «Zauberflöte» krönt Mozarts ganzes Opernschaffen. Mit ihrem Melodienreichtum und ihrer kontrastreichen Stilistik bedient sie das ganze Gefühlsspektrum, von tiefem Liebeskummer bis zur Vogelfänger-Heiterkeit. Im Gewand des Märchenhaften erzählt Mozarts weltberühmtes Singspiel von der Entdeckung der Liebe und der eigenen Stärke und lotet ganz unmittelbar aus, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Prachtvolle Chorromantik

Kulturkirche Paulus, Basel

Die sakralen Klangwelten von Verdi, Bruckner und Rheinberger.

Basler Madrigalisten
Raphael Immoos  Leitung

Die sakralen Klangwelten von Verdi, Bruckner und Rheinberger.

Mit Giuseppe Verdi, Anton Bruckner und Josef Gabriel Rheinberger erreicht die geistliche Chormusik im späten 19. Jahrhundert eine grosse Blüte. Ihre Werke entfalten einen überwältigenden Klangreichtum, der an die Mehrchörigkeit der Renaissance-Meister Gabrieli und Monteverdi erinnert und zugleich die polyfone Kunst Bachs weiterträgt.

Die Komponisten verbinden emotionale Tiefe mit architektonischer Klanggestaltung – geschaffen für die Weite grosser Kirchenräume und durchdrungen von persönlicher Gläubigkeit und musikalischer Meisterschaft. Diese Chorwerke sind Monumente der Romantik – leuchtend, vielschichtig und bis heute berührend.

Auf dem Programm stehen neben Bruckners kontemplativen Motetten der eindrucksvoll doppelchörige Cantus Missae von Rheinberger sowie zwei selten aufgeführte geistliche Werke von Verdi, die seine grosse Ausdruckskraft in kammermusikalischer Dichte zeigen..

Weihnachten in Zeiningen

Zeininger Weihnachtsgottesdienst mit Liedern aus alles Welt.