L’elisir d’amore

Luzerner Theater

Komische Oper von Gaetano Donizetti

«Gäbe mir die Liebe nur etwas Mut!» Der schüchterne Nemorino hat sich in die attraktive, scheinbar unerreichbare Adina verliebt, der auch der schneidige Offizier Belcore den Hof macht. Zum Glück hat der Quacksalber Dulcamara Liebestränke im Angebot, die wirken sollen wie bei «Tristan und Isolde». Und tatsächlich: Nemorino fasst neuen Mut und riskiert sogar sein Leben, um Adinas Herz zu gewinnen. Eine unerwartete Erbschaft tut sein Übriges und so ist selbst Dulcamara erstaunt, welche Energie und Verwandlungskunst sein Betrug freisetzt. Zwischen Augenzwinkern und Herzschmerz dürfen wir uns fragen: Ist die Wahrheit entscheidend oder vielmehr das, woran wir glauben?

Als Meister des italienischen Belcanto gilt Gaetano Donizetti als musikalischer Wegbereiter für Giuseppe Verdi. Mitreissende Melodien, Virtuosität und emotionaler Tiefgang machten Donizettis 1832 uraufgeführtes Melodramma giocoso «L’elisir d’amore» schlagartig weltberühmt. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Leidenschaft, Poesie und Heiterkeit legt es offen, was bis heute einzig als Rezept für die wahre Liebe zählt: Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen.

L’elisir d’amore

Luzerner Theater

Die Zauberflöte

Luzerner Theater

L’Elisir d’amore

Luzerner Theater

Ensemble Astraia: Three Voices

dimiko Konzerte, K-Haus, Basel

Morton Feldman Three Voices (1982, Ausschnitte)

Vokalwerke aus Mittelalter und Renaissance (Hildegard von Bingen, John Dowland…)

Nadine Nenning, Sopran
Barbara Schingnitz, Mezzosopran
Leslie Leon, Mezzosopran

Dauer: ca. 35 Min.       

In seinem rund fünfzigminütigen Vokalwerk Three Voices (1982) lässt der US-amerikanische Komponist Morton Feldman eine Frauenstimme vor Publikum singen, die anderen beiden Stimmen werden per Tonspur zugespielt. Von Anfang an war Feldman selbst aber auch für eine Interpretation ohne aufgezeichnete Spur, also für eine direkte Wiedergabe durch drei gesungene Frauenstimmen offen, da die Tonspur nicht mit Verfremdung arbeitet. So bleibt der hauptsächliche klangliche Effekt von Feldmans Werk auch in einer kompletten Live-Performance bestehen: Sich überlagernde Patterns, minimale Verrückungen, die den Höreindruck von Repetition und stetiger Variation gleichermassen erzeugen, Klangcluster, die in der Konstellation harmonisch zeitgenössisch sind, doch zuweilen an frühe homophone vokale Mehrstimmigkeit erinnern.

Das auch heute noch überaus aktuelle Stück ist dabei nicht wortlos. Ihm liegen zwei Verse des Gedichts „Wind“ zugrunde, das Frank O`Hara Feldman gewidmet hat: „Who’d have thought / that snow falls“ und „snow whirled / nothing ever fell“. Doch der Text fügt sich so in das musikalische Gefüge aus Wiederholung und Veränderung, dass den Hörern zwar Silben und auch Wortzusammenhänge aufscheinen, die Verse selbst aber hinter der klanglichen Nutzung der Sprache innerhalb der Musik zurücktreten. Das „Schneetreiben“ zeigt sich als akustische Kontemplation, als Dauerschwebezustand der Musik.

Ensemble Astraia präsentiert Feldmans für die zeitgenössische Musik so ikonische Werk Three Voices bewusst als Live-Trio und collagiert es mit Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance. So loten die Interpretinnen epochenübergreifende kompositorische Mittel wie Positionierungen im Raum, Echo, Imitation, Variation, Kontrast und Einheit akustisch aus. Der Fokus des Konzepts auf Abschnitte des Feldman-Werks und deren Gegenüberstellung mit Musik aus früher Mehrstimmigkeit erlaubt so eine Neudeutung im Sinne einer musikalischen Meditation von Klangraum und Raumklang, in die Interpretinnen wie Publikum eintauchen.

L’elisir d’amore

Luzerner Theater

 

Die Zauberflöte

Luzerner Theater

 

L’elisir d’Amore Premiere

Luzerner Theater

«Gäbe mir die Liebe nur etwas Mut!» Der schüchterne Nemorino hat sich in die attraktive, scheinbar unerreichbare Adina verliebt, der auch der schneidige Offizier Belcore den Hof macht. Zum Glück hat der Quacksalber Dulcamara Liebestränke im Angebot, die wirken sollen wie bei «Tristan und Isolde». Und tatsächlich: Nemorino fasst neuen Mut und riskiert sogar sein Leben, um Adinas Herz zu gewinnen. Eine unerwartete Erbschaft tut sein Übriges und so ist selbst Dulcamara erstaunt, welche Energie und Verwandlungskunst sein Betrug freisetzt. Zwischen Augenzwinkern und Herzschmerz dürfen wir uns fragen: Ist die Wahrheit entscheidend oder vielmehr das, woran wir glauben?

Als Meister des italienischen Belcanto gilt Gaetano Donizetti als musikalischer Wegbereiter für Giuseppe Verdi. Mitreissende Melodien, Virtuosität und emotionaler Tiefgang machten Donizettis 1832 uraufgeführtes Melodramma giocoso «L’elisir d’amore» schlagartig weltberühmt. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Leidenschaft, Poesie und Heiterkeit legt es offen, was bis heute einzig als Rezept für die wahre Liebe zählt: Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen.

Konzerte bei Schleiermacher

Vokalmusik aus italienischen Salons

Leslie Leon, Mezzosopran
Raminta Lampsatis, Klavier

Im historischen Ensemble des Schleiermacherhauses, Taubenstr. 3, 10117 Berlin.

Bei Friedrich Schleiermacher, einem der bedeutendsten Theologen, Philosophen und Kirchenpolitiker des 19. Jahrhunderts, waren Salons gesellig-geistvolle Orte des Austauschs und Erlebens von Poesie, Musik, Malerei und Wissenschaft. Das Erleben solcher Künste hat viel mit religiösem Erleben zu tun, wecken sie „Sinn und Geschmack fürs Unendliche“. Diese Tradition greifen wir auf und öffnen sie für unsere Zeit. Herzlich willkommen!

Die Zauberflöte

Luzerner Theater

Tamino wird von einer Schlange bedroht und fällt vor Schreck erst einmal in Ohnmacht. Die sternflammende Königin der Nacht lässt ihn durch ihre drei Damen retten und vertraut ihm eine noch grössere Rettungsaufgabe an: ihre Tochter Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Begleitet von dem lustigen Vogelfänger Papageno und ausgestattet mit einer Zauberflöte und einem Zauberglöckchen, beginnt für Tamino eine Reise, in der es gleich mehrere Prüfungen zu bestehen und Lebensweisheit zu gewinnen gilt.

Die 1791 in Wien als letzte von Mozarts Opern uraufgeführte «Zauberflöte» krönt Mozarts ganzes Opernschaffen. Mit ihrem Melodienreichtum und ihrer kontrastreichen Stilistik bedient sie das ganze Gefühlsspektrum, von tiefem Liebeskummer bis zur Vogelfänger-Heiterkeit. Im Gewand des Märchenhaften erzählt Mozarts weltberühmtes Singspiel von der Entdeckung der Liebe und der eigenen Stärke und lotet ganz unmittelbar aus, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.